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Internetsperren am 17.04.: Ein Stoppschild für Frau von der Leyen
Zensur STOP-Schild

Am Freitag, den 17.04.2009, will sich die Familienministerin mit Internetprovidern treffen, um einen Vertrag über Internetsperren (wie sie das nennt) zu schließen. Die Mehrzahl der Provider signalisiert bereits Zustimmung. Die üblichen Verdächtigen, vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung bis zum CCC, organisieren in Berlin eine Mahnwache. Auch das Handelsblatt kritisiert die Politik der Internet-Sperren entschieden.

Zusätzlich schlage ich eine Aktion im Internet vor. Da das Vorhaben der Ministerin ausdrücklich auf eine Filterung des Internets zielt, halte ich einen Protest im Web ausnahmsweise für ein geeignetes Mittel. Sollten sich Frau von der Leyen oder einer ihrer willigen Helfer ins Netz verirren, sollen sie ein großes rotes STOP zu sehen bekommen.

Ich stelle hier eine mögliche Realisierung vor. Die Lösung habe ich in den letzten Tagen in verschiedenen Variationen getestet. Browser, die auf Gecko (Firefox and friends), Webkit (Konquerer, Safari, Chrome), MSIE oder Opera basieren sollten funktionieren. Da browserunabhängiges Webdesign immernoch ein Gräuel ist, bleibt der beabsichtigte Transparanzeffekt den aktuellesten Clients vorbehalten. Meine Lösung verwendet Javascript und erkennt Zugriffe von staatlichen Stellen an Hand der IP-Adresse.

Ich nehme die Aktion nicht todernst, würde mich aber freuen, wenn zumindest am Freitag, gerne auch davor und danach, viele Webseiten unseren Staatsdienern ein Stoppschild präsentieren. Die Umsetzung ist einfach und beeinflusst das Surferlebniss normaler Bürger nicht.

Mitmachen und Weitersagen! Alle Dateien dürfen natürlich frei verwendet werden.